Um die Wirtschaft sinnvoll zu transformieren, benötigen wir Führungskräfte, die bereit sind sich, zu verändern.
Ein hoher Intelligenzquotient (IQ) galt lange Zeit als Erfolgsgarant. Die Gabe, analytisch und rational zu denken, ist für jede Unternehmung und, für jedes Unternehmen eine wichtige Vorraussetzung. Ohne IQ geht es nicht. Heute haben wir (teilweise schmerzlich) gelernt, dass es nur mit IQ, auch nicht geht.
Ganz entscheidend für ein gesundes und erfolgreiches Miteinander ist die Entwicklung der eigenen emotionalen Intelligenz (EQ). Sie beschreibt die Fähigkeit, auf eine angemessene Weise mit den eigenen Gefühlen und den Gefühlen der anderen umgehen zu können.
Führungskräfte mit einer hohen Emotionalen-Kompetenz können ihre Mitarbeiter richtig einschätzen. Sie führen mit Wohlwollen und Wertschätzung. Dadurch erhöht sich die Motivation und Kreativität. Mitarbeiter, die so geführt werden, fühlen sich wertvoll, respektiert und vertrauen ihrem Chef und somit dem Unternehmen. So entsteht eine starke Wir-Kraft.
EQ ist für mich die „Basis-Intelligenz“ – das verbindende Element.
In den letzten Jahren hätte wohl kaum deutlicher werden können, dass noch etwas entscheidendes fehlt. Wenn IQ beschreibt, was ich denke, EQ beschreibt, was ich fühle, fehlt noch das, was ich bin und wonach ich handele. Ich nenne es Spirituelle Intelligenz (SQ). Hierbei geht es um die sinngebende Richtung und das wertegeleitete Handeln. Warum widme ich mein Leben, dieser Position, diesem Unternehmen, dieser Beziehung? Wie kann ich sinnvoll dem Ganzen dienen und zu einem nachhaltigen Wirtschaften beitragen? Spirituelle Intelligenz hilft uns, nach sozialen, ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten zu entscheiden und zu handeln – sinnvoll im Sinne des Gemeinwohls. So können Menschen in macht-vollen Positionen zum Vorbild für die heranwachsenden Generationen werden. Denn sie sind die Zukunft.
Was wollen Sie den nachfolgenden Generationen mit(über)geben?